Koh Chang kommt

Flughäfen sind in der Regel die Tür zu neuen Zielen – das ist auch der Fall bei der Insel Koh Chang, ganz im Osten Thailands an der Grenze zu Kambodscha. Seit Anfang 2003 auf dem gegenüberliegenden Festland der Airport von Trat eröffnet wurde, ist die zweitgrößte Insel nach Phuket ins Blickfeld der Urlauber und der Reiseveranstalter gerückt. Denn der Transfer hat sich nun von rund fünf Stunden auf 45 Minuten verkürzt.
 
Koh Chang

 Die idealen Scouts für neue Urlauberziele sind selten die Experten der Tourismusbranche. Das bessere Gespür für die sonnigsten Flecken der Erde haben oft Globetrotter auf der Suche nach ihrem persönlichen Paradies. Das war so bei den Inseln Phuket und Koh Samui, und das hat sich nun auch bei Koh Chang wiederholt. Das 36 Kilometer lange und circa 15 Kilometer breite Eiland ist Teil eines noch relativ unberührten Archipels von über 50 Inseln – des Koh Chang Marine National Parks.

Bis in die 80er-Jahre war Koh Chang fest in den Händen des Militärs, der Schmuggler und Piraten. Erst Anfang der 90er-Jahre ließen sich die ersten Aussteiger an den langen Sandstränden der „Elefanten-Insel“ nieder. Dichter Urwald zieht sich über die buckeligen Berge, die bis zu 800 Meter Höhe erreichen und Hort für zahlreiche Tier- und Vogelarten bieten. Die Küstenabschnitte sind vorerst menschenleer und unverbaut – also ein ideales Revier für jeden Robinson Crusoe auf Zeit.

 

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