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Bangkok (AFP) - Ein deutscher Tourist, der aus einer Tempelruine in Thailand
einen Stein entwendete, hat diesen nach Bangkok zurückgeschickt - weil er
ihm angeblich in den vergangenen drei Jahren nur Pech brachte. Wie die
Tourismusbehörde des Landes in der thailändischen Hauptstadt mitteilte,
schrieb der Mann aus Göttingen in einem Begleitbrief, dass er den Stein im
Jahr 2001 in einem Tempel der alten Königsstadt Ayutthaya nördlich von
Bangkok gefunden habe.
"Seither
habe ich nur Ärger und Unglück in meinem Leben", klagte der Mann in dem
Brief: "Ich denke, der Stein aus Ayutthaya und mein fehlender Respekt für
seine Heiligkeit haben mir Unglück gebracht." Deshalb habe er den Wunsch,
dass der Stein an seinen ursprünglichen Ort zurückgebracht werde, fuhr der
Deutsche fort. "Bitte bringen Sie den Stein wieder zum Tempel in Ayutthaya
und beten Sie für mich, damit das Glück wieder zu mir zurückkommt", hieß es
in dem Brief.
Der Leiter der Tourismusbehörde, Chattan Kunjara Na Ayudhay, sagte, der
Stein werde dem Kulturministerium übergeben, aber es werde schwierig sein,
ihn wieder genau zu dem Tempel zurückzubringen, wo ihn der Mann entwendet
hatte. Ayutthaya war mehr als 400 Jahre lang bis 1767 die Hauptstadt
Thailands. Diese Periode gilt als das "Goldene Zeitalter" in der Geschichte
des Landes. |