Der Buddhismus sei zwar eine sehr offene Religion, und die Mönche freuten
sich über jeden Gast, sagt Bettina Kraemer vom Thailändischen
Fremdenverkehrsamt. Tempelbesucher sollten den Mönchen aber mit großem
Respekt begegnen.
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Die Grundgedanken des Buddhismus
Der Buddhismus, eine geistige Strömung, die Asien in Jahrtausenden geprägt
hat, findet heute im Westen zunehmendes Interesse. So unterschiedliche
Disziplinen wie die moderne Physik, die Mathematik, die Psychotherapie und
die Bewußtseinsforschung kommen alle zu einer Weltsicht, die den
Erkenntnissen Buddhas sehr ähnlich ist. Das buddhistische Weltbild
vermittelt eine ganzheitliche Sicht der Welt und der menschlichen Psyche....
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Dass zum Beispiel Nahaufnahmen mit dem Fotoapparat nicht ohne
Einwilligung gemacht werden, sollte selbstverständlich sein. Auch auf
angemessene Kleidung mit bedeckten Knien und Schultern sollte geachtet
werden. Strikt gehandhabt werde die Kleiderordnung insbesondere im
königlichen Palastbezirk in Bangkok, wo zum Beispiel Besucher mit Flipflops
an den Füßen abgewiesen werden, erklärt Kraemer.
Urlauberinnen sei oft nicht bekannt, dass sie keinen Körperkontakt mit
buddhistischen Mönchen haben dürfen, sagt Kraemer. Während ein
Händeschütteln unter Männern kein Problem sei, dürften Frauen zum Beispiel
auch Geschenke den Mönchen nicht direkt in die Hand geben, sondern nur über
einen Mann als Übermittler. Gespräche mit Mönchen seien aber problemlos
möglich. Viele von ihnen sprächen gut Englisch.
Zu den Ritualen in einem buddhistischen Tempel gehöre es, eine Lotusblüte
und ein kleines Goldplättchen als Gabe mitzubringen und ein Räucherstäbchen
zu entzünden. Wenn Touristen sich so verhalten, sei das gern gesehen. Für
eine Spende an den Tempel gibt es als Dank ein gewebtes Armband. "So lange
es getragen wird, halten die damit verbundenen guten Wünsche an", erläutert
Kraemer diesen Brauch. |