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Rockstar Sting hat als erster internationaler Musiker ein Konzert im von der
verheerenden Flutwelle betroffenen Thailand gegeben. Der ehemalige Frontmann
der Kultband "The Police" trat in einem ausverkauften Stadion in der
Hauptstadt Bangkok auf. Als einen der ersten Songs spielte Sting den Hit
"Message in a Bottle". Mit der eindringlich vorgetragenen Liedzeile "I send
an SOS to the world" spielte er dabei auf die Notwendigkeit der Hilfe an.
Bei dem Konzert wurden 50.000 Dollar (rund 38.000 Euro) für die
Tsunami-Opfer in Thailand gesammelt, 20.000 gab der Sänger aus seiner
eigenen Tasche. Allein in Thailand kamen bei der Katastrophe mehr als 5300
Menschen ums Leben, 3200 werden noch vermisst.
Der 53-jährige Sting, der sich auch für seinen Einsatz für Menschenrechte
und den Umweltschutz einen Namen gemacht hat, will noch weitere Konzerte in
der Region geben. Im Februar sind Auftritte in Malaysia und Indien geplant.
Ein Konzert in Sri Lanka musste wegen der Zerstörungen nach der Flutwelle
abgesagt werden.
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